Im Rahmen einer Fachveranstaltung in den Reiterstaffel Offices in Köln diskutierten Expertinnen und Experten aus Architektur, Verwaltung und Immobilienwirtschaft über die Bedeutung von Mobilität als zentralen Standortfaktor. Eingeladen hatten Bauwens Development und Swiss Life Asset Managers in Kooperation mit IMMOEBS, RICS und Crenet.
Unter dem Leitthema „Standortfaktor Mobilität – kann Köln zeigen, wie es geht?“ standen Konstantin Jaspert (Mitgründer von JSWD Architekten), Ascan Egerer (Beigeordneter für Mobilität der Stadt Köln) und Marcus Behnke (Prokurist bei Amelis) auf dem Prodium. Die Moderation übernahm Paul-Wilhelm Giebel, Direktor und Prokurist bei Bauwens Development.
Nach einem Impulsvortrag von Konstantin Jaspert entwickelte sich eine intensive Diskussion über die Rolle von Mobilität als Treiber für Stadtentwicklung, Lebensqualität und den wirtschaftlichen Erfolg von Immobilienprojekten. Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere der Ausbau zentraler Verkehrsachsen in Ost-West- und Nord-Süd-Richtung, bedeutende Entwicklungsprojekte wie Deutzer Hafen und Rondorf Nord-West sowie Chancen und Herausforderungen neuer Mobilitätskonzepte für urbane Räume. Ein zentrales Ergebnis der Veranstaltung war die übereinstimmende Einschätzung, dass Mobilität ein entscheidender Faktor für die Stadt der Zukunft ist.
Am Beispiel des Projekts Rondorf Nord-West wurde die enge Verzahnung von Verkehrsplanung und Quartiersentwicklung deutlich. Marcus Behnke erläuterte die geplanten Maßnahmen – vom Ausbau der KVB-Strecke über Rondorf bis nach Meschenich, über eine neue Entflechtungsstraße bis hin zu späteren Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung im Ortskern. Fazit: Mobilität nimmt eine Schlüsselrolle in der Stadtentwicklung ein. Eine zügige Umsetzung entsprechender Projekte erhöht die Chancen, Stadtquartiere bedarfsgerecht und zukunftsfähig zu entwickeln.