Dienstag, 27 April 2021 14:56

Keine Krise am Immobilienmarkt

Keine Krise am Immobilienmarkt ©js-photo - stock.adobe.com

Keine Spur von Krise am deutschen Immobilienmarkt - trotz Corona-Pandemie und damit einhergehender Rezession, das berichtet die Kölnische Rundschau ("Bei den Immobilien ist von Krise keine Spur") in ihrer Ausgabe vom 27. April 2021 und beruft sich auf den Postbank Wohnatlas 2021.

Die Preise für Grundstücke und Gebäude seien 2020 mit durchschnittlich 9,6 Prozent sogar stärker gestiegen als im Jahr davor (2019: 9,3 Prozent). In über 94 Prozent der Landkreise und kreisfreien Städte haben sich Wohnimmobilien verteuert. Und auch im nächsten Jahr zeichne sich keine Entspannung ab, schreibt die Rundschau. Gründe seien das Niedrigzinsniveau sowie die zunehmende Bedeutung von Immobilien als Altersvorsorge. Dementsprechend schießen auch im Rheinland die Immobilienpreise in die Höhe. Dabei schneide Köln im Vergleich zu Düsseldorf mit einer Preissteigerung pro Quadratmeter von 6,91 Prozent zu 9,44 Prozent noch moderat ab. Auffällig für den Raum Köln: Im "Speckgürtel" rund um die Domstadt sei das Preisgefälle mit rund 190 Euro niederiger als in vergleichbaren anderen Metropolregionen rund um Hamburg oder Berlin.

Die Spanne der Teuerungsraten 2020 liege mit zwischen 9,5 und 15,5 Prozent über der Teuerungsrate von Köln. Das Umland hole also preislich auf. Wer günstiger kaufen oder bauen wolle, müsse weiter raus aufs Land: in den Kreis Düren oder den Oberbergischen Kreis. Hier liegen die durchschnittlichen Quadratmeterpreise zwischen 1800 und 1900 Euro. Zwar gehört das Rheinland zu den Top 7 der deutschen Metropolregionen, allerdings nicht, was die Preise angeht: Unangefochtener Spitzenreiter ist nach wie vor München mit rund 8.610 Euro pro Quadratmeter. Auf den Plätzen folgen Frankfurt und Hamburg.