Freitag, 23 April 2021 12:52

Benötigt die "Radabteilung" der Kölner Verwaltung mehr Personal?

Benötigt die "Radabteilung" der Kölner Verwaltung mehr Personal? ©David.Sch - stock.adobe.com

Die Kölner Stadtverwaltung frohlockt bei der Vorlage der Bilanz zum Radverkehrskonzept Innenstadt: Der kontinuierliche Umbau des Radverkehrsnetzes in der Kölner Innenstadt auf Grundlage des Radverkehrskonzeptes schreite voran. So berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger in seiner Ausgabe am Mittwoch, 14. April, und dämpft sogleich allzu große Hoffnungen auf "Planerfüllung": In der städtischen "Radabteilung" fehle es am nötigen Personal, um die Aufgaben aufzuarbeiten, heißt es in dem Artikel "Fürs Rad braucht es die zweite Luft".

Gerade während der Pandemie sei die Gruppe der Radfahrer mit ihren Interessensverbänden noch größer geworden. Ob die Stadt angesichts des Personalmangels mit dieser Enwicklung Schritt halten könne, sei fraglich. Auch wenn Verkehrsdezernentin Andrea Blome sich optimisch zeige - der Kölner Stadt-Anzeiger will aus der Verwaltung vernommen haben, dass "den dortigen Radfahrern gerade etwas die Puste ausgeht". So müsse sich der Fahrradbeauftragte Jürgen Möllers auch um die über 300 Kreuzungen kümmern, an denen Autofahrer unabhängig von der Ampelschaltung rechts abbiegen können. Christoph Schmidt, Sprecher des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs Köln (ADFC) wird zitiert: Die Stadt habe keine richtigen Zeitpläne beim Fahrradkonzept, sondern immer nur grobe Rahmen. Selbst um diese einzuhalten, müsse personell nachgesteuert werden. Dabei sei die Innenstadt nur einer von neun Bezirken. Für alle anderen gebe es nicht mal einen Netzplan für den Radverkehr.